Unsere News

Sajjad kam mit einer Fallot'schen Tetralogie zur Welt. Eigentlich sieht der 12-Jährige gar nicht krank aus, die Prognose ohne eine herzchirurgische Behandlung war jedoch sehr schlecht. Sajjad wurde von seiner Tante begleitet und die beiden waren ein überaus charmantes fröhliches Team. Sie freuten sich auch sehr über den Besuch von Vertretern aus dem Lionsclub, den Firmen K&U und Marco und der Narrenzunft Merdingen, die sich vergewissern wollten, dass es ihrem Patenkind nach der Operation auch gut ging. Gemeinsam hatten sie sich mit einer tollen Berliner-Verkaufsaktion zur Fasnetszeit eingesetzt, um eine Spende von 3.100 € als Beitrag für die Operationskosten für Sajjad überreichen zu können.

Fotima war eine große Herausforderung für die organisatorische Planung. Ohne Gastfamilie wollen wir eigentlich keine Einladung aussprechen. Doch wer spricht schon tadjik? Zum Glück konnte der Vater sich auf russisch verständigen. Fotima litt unter einer angeborenen Einengung der Aorta, diese konnte komplikationslos beseitigt werden. Schon bald nach der Operation entwickelte sie neue Energie und unternahm viele Ausflüge mit der Gastfamilie und ihrer Lieblingsbetreuerin Olga, die es immer wieder schaffte sie zum Lachen zu bringen.

Karen und Marcos kamen Ende Februar nach Freiburg. Marcos überstand den Eingriff komplikationslos und war bald wieder fit. Bei Karen zeigte sich nach den  Untersuchungen, dass in ihrem Herzen gleich mehrere Defekte bestanden. Nach der Herzoperation wurde eine weitere Behandlung per  Herzkatheter  erforderlich, Zudem wurde das zarte Persönchen auch noch krank. Da war klar, dass sich der Aufenthalt für die Vier verlängern würde. Bei Gastmutter Iris konnten sie sich zusammen gut erholen und zumindest auch Schnee erleben. Das Abschiedsfoto entstand bei einem Ausflug zum Waldsee mit Gastmutter und Betreuerinnen.

Der 15-jährige Alejandro aus Venezuela leidet unter einer Aortenisthmusstenose. Er wurde in Venezuela vorbehandelt. Die augenblickliche politische Lage in dem Land macht eine Behandlung der neu aufgetretenen Restenose unmöglich. Es dauerte fast 1 Jahr bis es über freundschaftliche Beziehungen nach Venezuela gelang Pässe für Alejandro und seine Mutter zu bekommen. Dann erst konnte die Ausreise geplant werden. Den Kinderkardiologen aus dem UHZ gelang es mit einer erneuten Stentimplantation die Stenose zu beheben. Nach 1,5 Wochen konnte Alejandro bereits wieder die Heimreise antreten. Anfangs tat er sich mit dem kalten Deutschland sehr schwer aber dann fühlte er sich in der freundlichen Atmosphäre der Gastfamilie und des spanisch sprechenden Betreuerteams  sehr wohl und stellte unendlich viele Fragen zu unserem Schulsystem, Studium, Ausbildung. Er möchte ganz viel lernen um in Venezuela aus der Armutsgrenze aufzusteigen. Mit der Beseitigung der Einengung der Aorta hat er dazu nun auch die körperliche Voraussetzung um sich gesund weiterzuentwickeln.

48 Läuferinnen und Läufer starteten beim Freiburger Marathonlauf für Kinderherzen retten. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war die Stimmung auf der Strecke und auf dem Messegelände super. Sportlich besonders aktiv hat sich wieder einmal das Team aus der Kinderkardiologie erwiesen. Auch viele Medizinstudierende waren mit von der Partie. Fast alle waren mit ihrer läuferischen Leistung zufrieden. Die Spendeneinnahmen werden dieses Mal für die 10-jährige Fotima aus Tadjikistan eingesetzt.

Mario Aliberti hat bei einem Kochwettbewerb rund um die Tomate von Unilever Food Solutions  den ersten Preis gewonnen. Mit diesem Preisgeld konnte er ein soziales Projekt seiner Wahl unterstützen. Herr Aliberti hat sich entschlossen 6.000,00 Euro an Kinderherzen retten zu spenden. Bei einem persönlichen Besuch bei Frau Professor Stiller, Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler, ließ er sich über die Projektarbeit informieren und freute sich an der sinnvollen Verwendung seiner Spende.

 

Zur Fasnetszeit gibt es eine ganz besondere Aktion durch den Lions-Club Freiburg Munzingen. Bis Mitte Januar haben Unternehmen die Möglichkeit Ihre Mitarbeiter oder Kunden mit leckeren Berlinern zu überraschen...

Diese werden am schmutzige Dunschtig von Ehrenamtlichen frei Haus an Ihre Mitarbeiter und Kunden geliefert. Machen Sie mit und schenken Sie Freude - dabei spenden Sie auch noch für einen guten Zweck. Pro Berliner gehen 45 Cent an Kinderherzen retten.

Flyer zur Aktion

Der kleine Moamin aus dem Irak musste lange auf das Visum warten. Dabei sollte die Behandlung seines Herzfehlers innerhalb des ersten Lebensjahrs erfolgen, sonst können sich die morphologischen Verhältnisse des kranken Herzens so verändern, dass eine Korrekturoperation nicht mehr möglich ist, begründete das Ärzteteam des Universitätsherzzentrums die dringliche Anfrage bei der Botschaft in Bagdad. Jetzt ist es geschafft. Moamin und seine Mutter treten glücklich die Heimreise an und freuen sich schon sehr auf ihre Familie.