Marek wurde bereits als Baby im Freiburger Universitätsklinikum operiert. Seine Mutter lernte als Tschernobyl-Kind Familien und Kirchenorganisationen im Saarland kennen. Als sie erfuhr, dass ihr Baby mit einem schweren Herzfehler zur Welt kommen würde, kontaktierte sie ihre frühere Gastfamilie. Diese aktivierte eine große Hilfsgemeinschaft und fragte schließlich bei Kinderherzen retten an. So konnte Baby Marek in Freiburg zur Welt kommen und gleich operiert werden. Jetzt stand eine Stenterweiterung an, die den 13-Jährigen nun gut erwachsen werden lässt.
am 28. April 2026 startete das Porsche Formel E-Team in Berlin bei Racing for Charity und sammelte pro Runde Spenden für wohltätige Organisationen. Herr Professor Beyersdorf, ehem. Leiter der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg, stellte Kinderherzen retten e. V. vor und freute sich, dass die Kinderherzprojekte des Vereins dabei wieder berücksichtigt werden. Zuvor hatte die Simultanfahrerin Gabriela Jilková die Kinderherzstation besucht. Dabei lernte sie auch Marek und seine Mutter Maryna kennen. Die gerne bereit waren im Interview Mareks Geschichte zu erzählen.
Im Rahmen der Adventskalenderaktion der Freiburger Kinderklinik kommt am 9. Dezember, im Auftrag von Kinderherzen retten e. V., der Nikolaus (Sascha Kirner) mit charmanter Begleitung und Rentier Rudolf angefahren. Zunächst gibt es ein großes Hallo auf dem Vorplatz mit freudestrahlenden Augen bei Klein und Groß. Anschließend fährt der Nikolaus mit seinem Schlitten tatsächlich in die Kinderklinik und auf alle Stationen. Natürlich hat er auch für jedes Kind ein Geschenk und Mandarinen oder Äpfel dabei. Alle freuen sich Patienten, Eltern und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich begeistern. Viele Fotos werden gewünscht!
Khalid aus Usbekistan ist ein halbes Jahr alt, als er mit seiner ganzen Familie nach Freiburg kommt. In seiner Heimat kann sein Herzfehler nicht behandelt werden. Ein Verwandter in Deutschland macht sich auf die Suche nach einer Klinik in Deutschland und frägt bei Kinderherzen retten an. Zum Glück kann die Operation am Uniklinikum Freiburg erfolgen. Es findet sich auch Begleitung und sprachliche Unterstützung durch Frau Lauer (Bild links). Bei der Abschlussuntersuchung zeigen sich sehr gute Ergebnisse.
Auch 2025 startete Porsche Penske Motorsport bei dem Rennen von Le Mans für Racing for Charity. 1.159 Runden drehten die 3 Werksporsche und jede Runde brachte 500 € in den Spendentopf. Die Spendensumme von 579.500 € wurde von Porsche auf 600.000 € erhöht und je zur Hälfte an die Vereine Kinderherzen retten und Interplast Germany überreicht. Herr Professor Beyersdorf, Mitbegründer von Kinderherzen retten, war bei dem spektakulären Event dabei und freute sich die Spende entgegenzunehmen. (Tirza aus El Salvador malte das gezeigte Bild als Dankeschön nach ihrer Herzoperation)
Sandra aus El Salvador ist 13 Jahre alt und wurde bereits im Kleinkindalter am Herzen operiert. Ein Austausch der mittlerweile zu klein gewordenen Implantate wird dringlich. Hier konnte das Ärzteteam des Freiburger Universitäts-Herzzentrums mit einer neuen Herzklappe und Erweiterungsplastik der Pulmonalarterie helfen. Sandras Mutter Vilma ist schon klinikerfahren und kann ihre Tochter sehr gut unterstützen. Sandra ist eine sehr begabte Schülerin und freut sich sehr darüber, dass sie nun auch körperlich wieder fitter werden kann.
Eiden aus El Salvador ist ein halbes Jahr alt und sehr zart. Auch bei ihm gilt es die Defekte zwischen der Herzhöhlen und der Vorhofscheidewand zu verschließen. Die Korrekturoperation sollte unbedingt vor dem ersten Lebensjahr erfolgen. Bei Eiden gelingt der operative Eingriff problemlos und schon bald kann der kleine Patient wieder auf die Normalstation verlegt werden. Nach 8 Tagen geht es zurück in die Gastfamilie. Hier kann jetzt die Urlauszeit für Eiden und Mutter Saribel beginnen.
Joel kommt aus Sierra Leone und ist ein halbes Jahr alt. Sein Defekt in der Vorhofscheidewand soll verschlossen werden. Er ist ein unglaublich fröhliches Kind und strahlt alle an. Mutter Ruth spricht perfekt Englisch und so kann eine gute Kommunikation stattfinden. Ruth gefällt es in Freiburg sehr, vor allem das Münster beeindruckt sie und dort verbringt sie auch die Zeit der Operation. Zum Glück verläuft alles nach Plan und bald strahlt der kleine Patient wieder.
Isabella aus El Salador ist 7 Jahre alt und kommt zum zweiten Mal nach Freiburg. Bei der ersten Operation wurde ein Stent eingesetzt der mittlerweile zu klein geworden ist und geweitet werden soll. Isabella erkennt sogar ihren Arzt von damals und hat zum Glück gar keine Angst im Krankenhaus. Der Eingriff verläuft problemlos und das war ein großes Glück, denn wegen eines Trauerfalls in der Heimat mussten Isabella und ihre Mutter Sonia ganz schnell zurückreisen.